Meditation für Westeuropäer.innen

SINNvolles zum NachdenkenMeditation einmal anders…

Meditation ist in aller Munde. Meditation fällt manchmal schwer, gerade am Anfang.

Für diejenigen unter Ihnen, die bei herkömmlichen Meditationstechniken leicht einschlafen, kann folgende Übung eine echte Alternative sein.

Ich habe sie vor mehr als 10 Jahren kennengelernt und sie hat meine Wahrnehmung auf ganz neue Weise sensibilisiert. Deshalb möchte ich die „Meditation für Westeuropäer.innen“ – wie ich sie nenne, gerne vorstellen.

Benötigt werden:

  • Ein Küchenwecker und
  • 2 x täglich 15 Minuten Zeit

Und so funktioniert es:

  • Sie stellen sich aufrecht hin und stehen mit festem Stand (am besten barfuß)
  • Dann suchen Sie sich einen Punkt circa 1 m vor Ihnen auf dem Boden
  • Auf diesen Punkt wird während der Meditation der Blick gerichtet
  • Sie stellen den Küchenwecker auf 15 Minuten
  • Sie nehmen oben beschriebene Position ein
  • Dann beginnen Sie, sich um die eigene Achse zu drehen
  • Wichtig ist, das Sie dem Tempo folgen, das Ihr Körper Ihnen vorgibt
  • Während des Drehens um die eigene Achse bleibt der Blick
    auf den Punkt circa 1 m vor Ihnen auf den Boden gerichtet
  • Wichtig: Es geht hier nicht um die Schnelligkeit, sondern die Intensität des Sich-Drehens!
  • Wenn der Wecker klingelt, prüfen Sie, wo und wie sie stehen

Nachbereitung:

In den ersten Wochen könnten Sie sich nach jeder Übung fragen:

  • Wie oft habe ich mich gedreht?
  • Wie habe ich mich gefühlt?
  • Woran habe ich gedacht?
  • Habe ich überhaupt gedacht?

Wenn Sie diese Übung 2 x täglich regelmäßig machen, wird ab dem circa dritten Monat Ihr Geist (Kopf, Herz, Seele oder wie auch immer Sie es nennen wollen) merklich ruhiger und gelassener.

Probieren Sie es einfach einmal aus – ich wünsche Ihnen viel Spass beim Drehen!

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